Ortenau

Schloss Staufenberg

Schloss Staufenberg

Foto: Werner F. Hils / pixelio.de

Ein klein, aber ganz fruchtbar Ländlein, darin gut Wein und ziemlich Korn wächst, so rühmte um 1550 Sebastian Münster die Ortenau zwischen Schwarzwald und Rhein und charakterisierte treffend das völlig auf Ackerbau- und Rebbau ausgerichtete Land. Bis heute hat sich wenig an diesem Bild geändert.
Das "ziemblich Korn" musste in der Ortenau bis in unsere Zeit mühselig mit Sensen gemäht werden. In Achern wurde ein Sensenmuseum eingerichtet; die interessanten Schaustücke lohnen einen kleinen Besuch. Noch etwas ist in Achern sehenswert. Hier steht nämlich als einziges Relikt der 900jährigen Geschichte die Nikolauskapelle aus dem 14. Jahrhundert.
Leidige Grenzstreitigkeiten brachten jahrhundertelang dem Lande mehr Zerstörung als Wohltaten ein. Von der Yburg bis zur Schauenburg im Renchtal kann man eine ganze Kette vernichteter Burganlagen entdecken. Eine der imposantesten Ruinen heißt Altwindeck (Ruine seit 1561). Der Blick von der Restaurantterasse übers Rebland bis hin zu den Vogesen bleibt unvergesslich.

Auch Kappelrodeck wurde wegen der berühmten Burgunderreben zum beliebten Ferienziel. Und Sasbachwalden ist heute noch ein Schmuckstück, auch wenn es den Titel "schönstes Dorf Baden-Württembergs" bereits vielen Jahren erhielt.
Ein Wort zu den Obstbränden der Ortenau, die hier wie auch im Renchtal ehrgeizige Meister haben. Wem es gelingt, bei einem bäuerlichen Privatbrenner ein Fläschchen einzuheimsen, ist meist gut dran. Aber das soll kein Werturteil gegenüber den großen Brennereien sein, deren Produkte bis nach Übersee gehen. Zur Auswahl stehen Obstbrände aus Zibärtle (Wildmirabellen), Aprikosen, Zwetschgen, Himbeeren, Birnen und Kirschen.

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