Pforzheim

Schlosskirche in Pforzheim

Schlosskirche in Pforzheim

Foto: Peter von Bechen / pixelio.de

Die Gold- und Schmuckstadt Pforzheim wird als Tor zum Schwarzwald angesehen.
Schon die Römer hatten die Vorzüge dieser günstigen Lage erkannt und hier eine Siedlung gebaut (3. Jahrhundert n. Chr.), von der noch Überreste in den Museen aufbewahrt werden. Rund dreihundert Jahre, bis 1565, war Pforzheim badisch-markgräfliche Residenz, woran die Schlosskirche mit den großen Grabmälern badischer Fürsten erinnert.
Mit dem Verlust der Residenzwürde begann die Verarmung der Stadt. 1767 ergriff endlich die Karlsruher Markgräfin Caroline Luise, die sich stets als ebenso kunstsinnig wie hilfsbereit erwiesen hatte, die Initiative. Sie ließ im Pforzheimer Landeswaisenhaus eine "Bijouterie-Unternehmung" ins Leben rufen, also einen kleinen Schmuckbetrieb. Damit waren die Weichen für die Entwicklung gestellt, die auch der Industrie und dem Gewerbe unserer Tage gute Profite bringt.
Im letzten Krieg wurden 80 Prozent aller, darunter die meisten historischen, Gebäude und 90 Prozent der Industrieanlagen zerstört. Es entstand eine neue Stadt. Und sie behält ihre Schmuck-Erfahrungen nicht für sich: Die Hochschule für Gestaltung ist eine Lehrstätte, in der Studenten aus aller Welt als Designer, Schmuck- und Modeschöpfer ausgebildet werden.
Liebhaber edler Geschmeide werden in das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus gelockt.

Technisches Wissen über die Schmuck- und Uhrenherstellung vermittelt das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.
Um Edles dreht es sich auch in der Edelsteinausstellung Schütt. Zu sehen sind Schmuckstücke, Uhren, Kette und diverse andere Gegenstände aus Gold und Silber, Edelsteinen und Halbedelsteinen. Im Shop der Edelsteinausstellung können die Stücke käuflich erworben werden.
Als kunsthistorisches Kleinod gilt die Altstädter Kirche St. Martin am Ostende von Pforzheim. Von der Basilika (erste Erwähnung 1159) ist das Portal der westlichen Turmhalle erhalten geblieben.
Das Tympanon aus dem 12. Jahrhundert zeigt rätselhafte Symbole, deren Ursprünge vielleicht bis in die Zeit der Kelten zurückreichen.
Kinder haben ihre Freude an einem Ausflug in die Tier- und Pflanzenwelt des südlich von Pforzheim gelegenen Wildparks mit Wisenten, Lamas und Yaks und dem Alpengarten.
Ein schöner Ausflug führt zum mittelalterlichen Kloster Maulbronn, das 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.

Sehenswertes

in Pforzheim

  • Museen

  • Schmuckwelten Pforzheim

  • Altstädter Kirche

  • Wildpark

  • Alpengarten

in der Umgebung

  • Tiefenbronn - Pfarrkirche St. Maria Magdalena

  • Neuenbürg - Besucherbergwerk Frischglück

  • Würmtal

Praktische Reisetipps Pforzheim

Touristinformation

Im Neuen Rathaus - Marktplatz 1
75175 Pforzheim
Tel: 07231-39 3700
Fax: 07231-39 3707
E-Mail: tourist-info[at]ws-pforzheim.de

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