Triberg

Ursprungsgeschichte

Die frühe Geschichte Tribergs liegt weitgehend im Dunkeln. Nur wenige Quellen, dazu gehören z.B. Bodenfunde, erleuchten schlaglichtartig die geschichtliche Entwicklung vor dem 13. Jahrhundert. Aus der Gegend von Ulm stammend, brachte um 1100 ein Adelbert von Hellerbach oder Ellerbach das ganze Gutachtal an sich. Dieser als Stammvater der Hornberger und Triberger Herren geltende Ritter erbaute mitten in diesem Gebiet auf einer beherrschenden Bergnase auf der heutigen Gemarkung von Triberg-Gremmelsbach eine vermutlich hölzerne Burganlage. Diese kann als Ursprung der Besiedlung der Region um Triberg angesehen werden kann.

Triberger Wasserfall

Ein Naturschauspiel der besonderen Art sind Deutschlands höchste Wasserfälle in Triberg. Über 160 m stürzt das Wasser der Gutach in sieben Fallstufen ins Tal - ein grandioses Naturschauspiel. Die Wasserfälle sind ganzjährig begehbar und bieten auch im Winter eine beeindruckende Kulisse. Darüber hinaus werden die Wasserfälle täglich ab Einbruch der Dunkelheit angestrahlt.
In der Zeit von 25. - 30.12. jeden Jahres begeistert der Triberger Weihnachtszauber. Fast eine Million Lichter lassen die höchsten Wasserfälle in weihnachtlichem Glanz erstrahlen.

Sehenswertes und Tipps

Tourist-Information

Wallfahrtstraße 4
78098 Triberg i. Schw.
Tel.: +49 (0) 7722 8664-90
Fax: +49 (0) 7722 8664-99

Öffnungszeiten:
Mai bis September
tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr
Oktober bis April
tägl. 10:00 bis 17:00 Uhr

Schwarzwaldmuseum Triberg

Im Jahr 1873 erbaut, zeigt das Museum das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Schwarzwälder in Vergangenheit und Gegenwart:
- Historische Sammlungen
- Trachten
- Holzschnitzereien
- Strohflechten
- Schwarzwaldbahn-Diorama
- eine der größten Drehorgelsammlungen Europas
Infos: Tel. +49 (0) 7722 4434
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Holzgeschnitzter Rathaussaal

Sehenswert ist der holzgeschnitzte Triberger Rathaussaal aus dem Jahr 1926, gestaltet von Karl Josef Fortwängler; genannt "Schnitzersepp". Als Material kam das schwer zu bearbeitende Kiefernholz zum Einsatz. Die Gewalt der Natur, das städtische Handwerk u.v.m. wird dem Besucher vor Augen geführt.

Wallfahrtskirche "Maria an der Tanne"

Bis weit über die Region hinaus bekannt ist die Wallfahrtskirche "Maria in der Tanne". In der Kirche bietet sich dem Besucher eine barocke Pracht. Die Wurzeln der Wallfahrt reichen zurück bis ins Jahr 1644. Das neben der Wallfahrtskirche stehende "Mesnerhäusle" aus dem Jahr 1697 ist eines der ältesten Gebäude in Triberg.

Triberger Weihnachtszauber
Weihnachtszauber in Triberg

Weihnachtszauber in Triberg

Foto: TWZ Event GmbH

Mit über 800.000 Weihnachtslichtern findet jährlich vom 25. bis zum 30. Dezember der Triberger Weihnachtszauber direkt an Deutschlands höchsten Wasserfällen statt. Die Besucher erwartet ein tolles Programm mit einer einmaligen Weihnachtsstimmung, weihnachtlichen Genüssen, Show- und Livemusik, einer lebendigen Krippe sowie Vorführungen von traditionellem Handwerk wie Schnitzer, Uhrenschildermaler und Uhrenträger. Höhepunkt ist eine gigantische Feuershow direkt im Wasserfall.

Natur-Hochseilgarten

Für alle, die einmal Abenteuerluft schnuppern möchten, lohnt sich ein Besuch im Natur-Hochseilgarten direkt beim Wasserfall. Ein Kletterspaß für Jedermann.

Schwarzwaldbahn

Die Schwarzwaldbahn verbindet Offenburg und Singen auf einer Strecke von 149 km. Dabei überwindet Sie einen Höhenunterschied von fast 700 Metern. Der interessanteste Abschnitt im Bereich rund um Triberg mit seinen 37 Tunnels gilt selbst heute noch als Meisterleistung der Ingenieurkunst.

Aktives Naturerlebnis

WANDERN
Nach wie vor ist Wandern das Hauptargument für Urlaub im Schwarzwald. Den Gästen von Triberg stehen weit über 100 km ausgeschilderte Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Triberg ist auch Station am Fernwanderweg "Mittelweg" von Pforzheim nach Waldshut.

NORDIC WALKING
Nordic Walking (schnelles Gehen mit Wanderstöcken), hat sich innerhalb kürzester Zeit als die neue Trendsportart etabliert. Gleich mehrere Nordic-Walking-Routen mit unterschiedlicher Charakteristik sind in Triberg ausgewiesen. Ausgangspunkt: Öschweg/Oberer Parkplatz des Freibades.

BEGEHBARE FELSEN UND KLETTERMÖGLICHKEITEN
Aus dem Triberg-Hornberger-Granitmassiv hat die Verwitterung zahlreiche Felsen und markante Steinblöcke herausgearbeitet. Ohne Schwierigkeiten begehbar ist dabei der Rappenfelsen herrlich gelegen im Naturschutzgebiet. Er ist über schmale Pfade von Gremmelsbach erreichbar und erlaubt herrliche Einblicke in das wildromantische Gutachtal. Darüber hinaus sind der Teufelsfelsen bei Gremmelsbach sowie der Heidenstein bei Nußbach zum Klettern freigegeben.

FAHRRAD
Mit weit über 400 km ausgewiesenen Mountainbike-Routen ist Triberg an das größte zusammenhängende beschilderte Mountainbike-Wegenetz in Deutschland angeschlossen. Aber auch die Durchführung von überregional bedeutenden Radevents sorgt dafür, dass sich die Region um Triberg inzwischen einen Namen als fahrradfreundliche Urlaubsregion gemacht hat.

WINTERSPORT
Aufgrund der Höhenlage von Triberg bis weit über 1.000 m spielt der Wintersport eine bedeutende Rolle: Das Loipengebiet Geutsche mit der 3 km bzw. 6 km Rundloipe bietet auch Anschluss an den Fernskiwanderweg. Über 1 km lang ist die Hofwaldrodelbahn in Triberg. Sie gilt somit als längste beleuchtete Rodelbahn im Schwarzwald. Eislaufen ist möglich auf dem Bergsee, auf dem schon 1925 die Europameisterschaften im Eiskunstlauf ausgetragen wurden.

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