Markgräflerland

Weinrebe

Weinrebe

Foto: K. Brandt

Das Markgräflerland als gehegte und gepflegte Weinbaulandschaft hinterlässt so gut wie überall denselben ergreifenden Eindruck.
Und überall zwischen Freiburg und Lörrach fasziniert der landschaftliche Kontrast: Der schroffe Gegensatz zwischen der Oberrheinebene und ihren rundlichen Vorberghügeln mit einer fast exotischen Vegetation aus südlichen Gefilden einerseits und den rauen Schwarzwaldbergen andererseits mit ihren dunklen, stillen Fichtenwäldern.
An die 900 Meter Höhenunterschied auf kürzester Distanz.
Es ist aber nicht nur das Landschaftsbild des Markgräflerlandes, welches jeden Reisenden in dieser Gegend fesselt. Hinzu kommt die lange geschichtliche Tradition eines Raumes, der schon seit der Antike ein viel besuchtes Durchgangsland ist. Zuerst kamen die Truppen der Römer, die sich die natürliche Verkehrsgunst des Oberrheinlandes auf ihrem nach Norden zunutze machten. Später waren es Kaiser und Päpste, Fürsten und Bischöfe mit ihrem Tross, Gelehrte und Kaufleute. Und alle haben Spuren hinterlassen und dem Markgräfler Land ihren Stempel aufgedrückt. Die eindrucksvollsten Überbleibsel aus der Antike besitzt Badenweiler. In den dortigen Thermen, die bald zum Mittelpunkt einer größeren Siedlung wurden, erholten sich römische Offiziere bereits im ersten nachchristlichen Jahrhundert von ihrem anstrengenden Dienst diesseits der Alpen. Sie waren eigentlich die ersten 'Touristen' in dieser Gegend. Ihre Thermen versanken zwar unter dem Schutt vieler Jahrhunderte, die heißen Quellen jedoch sprudelten weiter. 1784 wurden die Römerthermen per Zufall wiederentdeckt, als man das überwucherte alte Gemäuer als Steinbruch nutzen wollte. Gleichzeitig entwickelte sich Badenweiler zu dem, was es auch heute ist: zu einem weltweit bekannten Kur- und Badeort.
Überall dort, wo sich kleine Täler vom Schwarzwald zur Rheinebene öffnen, entstanden schmucke alte Städtchen und heimelige Winzerdörfer, aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur.
Weinkenner lassen die Namen Schliengen, Auggen, Britzingen, Heitersheim, Kirchhofen, Ebringen und Schallstadt am Batzenberg, dem wohl bekanntesten Weinhügel des Markgräfler Landes, aufhorchen. Sulzburg nicht zu vergessen, ein behäbiges Weinstädtchen, dessen malerische Hauptstraße zu einem Spaziergang einlädt.

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