Küche im Schwarzwald

Schwarzwälder Schinken

Foto. K. Brandt

Der Schwarzwald ist ein "Eldorado" für Gourmets. Hier haben Kochkünste aus Schwaben, Baden, Vorarlberg, der Schweiz und dem Elsass zu einer gelungenen Harmonie zusammengefunden.
In keiner anderen deutschen Region rühren so viele mit Kochmützen, Sternen und Gabeln hochdekorierte Köche in ihren Töpfen. In nur wenigen deutschen Gegenden heimsen Winzer so viele Weinpreise ein. Im Schwarzwald gibt es eine bodenständige, unverfälschte Esskultur, die in einer Zeit einer fast schon übersteigerten Küche so wohltuend für Gaumen und Gemüt ist.
Echte Schwarzwälder Spezialitäten sind Kirschtorte, Räucherspeck, Kirsch- und Zwetschgenwasser, Kartoffelsuppe, Schneckensüpple, Forellenspezialitäten, Wildgerichte (Hase, Reh, Hirsch) und Wald- und Tannenhonig.
Am Oberrhein ist Wildgeflügel besonders gut: Fasan, Wildente, Rebhuhn. Außerdem werden hier edle Fischgerichte bereitet (Zander, Hecht).

Foto: K. Brandt


Auch der Wein gehört im deutschen Südwesten zum Besten, was es zum guten Essen geben kann. Die Palette ist weit gestreut: vom Riesling über Silvaner und Weißburgunder bis hin zum Müller-Thurgau, Ruländer (Kaiserstuhl), Traminer und Gewürztraminer sowie Gutedel (Markgräfler Land); Blauer Spätburgunder und Weißherbst (aus Spätburgundertrauben gewonnen, aber "weiß" gekeltert).
Badischer Wein ist von der Sonne verwöhnt. Weniger bekannt ist die alte Brautradition des Schwarzwaldes. Entstanden ist sie in den Klöstern und brachte unter anderem die hervorragenden Biere der Brauereien Fürstenberg in Donaueschingen, Rothaus bei Grafenhausen oder aus Alpirsbach das Klosterbräu hervor. Besonders das 0,33 "Tannenzäpfle" von Rothaus genießt mittlerweile so etwas wie einen Kultstatus.

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